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von RED Eagle
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Schweinshaxe bayrisch

(Arbeitszeit ca. 180 Minuten) Zutaten für 4 Personen
  • 4 Schweinshaxen a. 600gr
  • 1/2 Liter Fleischbrühe
  • 250 ml Bier, dunkles
  • 2 Zwiebeln, in Spalten geschnitten
  • 3 Knoblauchzehen
  • 1 TL Tomatenmark
  • 1 Zweig Thymian, frischer
  • 1 Zweig Beifuß, getrocknet
  • 3 Blätter Salbei
  • 1 TL Salz, 1/2 TL Pfeffer
  • je 1 TL Majoran, Beifuß und Rosmarin, gerebelt
  • 1/2 TL Kümmel, Zerstoßen
  • Fett zum Braten
  • evtl. Wasser zum Auffüllen
  • wenig Saucenbinder

Zubereitung

  1. Die Schweinshaxen waschen, abtrocknen und die Haut rautenförmig einschneiden.

  2. Mit der Gewürzmischung aus Salz, Pfeffer, Majoran, Beifuß, Rosmarin und Kümmel einreiben.

  3. In einem Bräter Bratfett erhitzen und die Schweinshaxen rundum braun anbraten.

  4. Zwiebeln und Tomatenmark zugeben und kurz mitbraten lassen, mit der Fleischbrühe ablöschen und aufkochen lassen.

  5. Den Thymian, Beifuß, Salbeiblätter und Knoblauchzehen in den Bratensatz legen, das dunkle Bier aufgießen und die Haxe im vorgeheizten Ofen bei 170 °C etwa 2,5 Stunden braten lassen. Während der Garzeit die Schweinshaxe mehrmals mit Bratensatz übergießen, Bratensatz eventuell mit wenig Wasser auffüllen.

  6. Um die Schwarte kross werden zu lassen, zum Ende der Bratenzeit die Ofentemperatur auf 220°C erhöhen und noch etwa 15 – 20 Minuten braten lassen.

  7. Die Haxe aus dem Bräter nehmen und den Bratensatz durch ein Sieb gießen, eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen, mit Saucenbinder ganz vorsichtig andicken, die Soße sollte dünnflüssig bleiben.

Getränke-Tipp: Benediktiner Weißbier Hell
Gemüse-Tipp: Sauerkraut, Bayrisch Kraut
Beilagen-Tipp: Spätzle, Bratkartoffeln, Salzkartoffeln, Klöße, Semmelknödel

Unsere Bücherecke.

Was Nina wusste

David Grossman gehört zu den bedeutendsten Schriftstellern der israelischen Gegenwartsliteratur. 2010 wurde er mit dem Friedenspreis des DeutschenBuchandels ausgezeichnet. Sein neuer Roman „Was Nina wusste“ beruht auf der Lebensgeschichte von Eva Panic-Nahir, einer jüdische Partisanin, die lange Zeit in Titos berüchtigtem Gulag Goli Otok verbracht hat, bevor sie schließlich nach Israel auswanderte. In seinem Roman ist es Vera, die in einem Kibbuz ihren neunzigsten Geburtstag feiert. Tags darauf geht es mit Enkelin Gili, Schwiegersohn Rafi und der überraschend vom Polarkreis angereisten Tochter Nina nach Ex-Jugoslawien, genauer nach Krotien. Vera wie auch Nina wurden dort geboren. Gili, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ist Filmemacherin. In Kroatien soll Vera ihre Lebensgeschichte endlich einmal vollständig erzählen. Was genau geschah damals, als sie von der jugoslawischen Geheimpolizei unter Tito verhaftet wurde? Warum war sie bereit, ihre sechseinhalbjährige Tochter wegzugeben und ins Lager zu gehen, anstatt sich durch ein Geständnis freizukaufen? Im Roman scheint das 20. Jahrhundert mit seinem Nationalismus, dem Weltkrieg, der Shoah und seiner ganzen Hoffnung und Enttäuschung wieder auf. Feinfühlig und empathisch erzählt Grossmann die Geschichte dreier Frauen und schafft es der Schwere des Themas gleichwohl humorvolle Dialoge abzugewinnen.

Was Nina wusste von David Grossman
Hanser, 351 Seiten Preis: 25 € ISBN: 978-3-446-26752-7

Tippgeber

Die Buchhandlung LEPORELLO ist seit September 2007 in der Krokusstraße in Berlin-Rudow ansässig! Wir haben für Sie auf 140 qm ein allgemeines Sortiment mit Schwerpunkt Kinder- und Jugendbuch zusammengestellt.

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